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Das Quartier Barbes - Produktion und Verhandlung von Raum
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Informations
Responsable(s) : Miriam Meissner - ESCoM-FMSH, Paris, France ; Université d'Amsterdam, Pays-Bas

Date et lieu : du Mercredi 1er avril 2009 au Jeudi 30 avril 2009 - Quartier Barbès, Paris, France


Réalisation et mise en ligne : Elisabeth de PABLO (ESCoM-AAR,FMSH, Paris, France), Miriam Meissner (ESCoM-FMSH, Paris, France ; Université d'Amsterdam, Pays-Bas)

Langue(s) : Deutsch Deutsch Français Français



ACCÈS AUX VIDÉOS

Présentation
Miriam Meißner besitzt einen Bachelor-Abschluss in Medien- und Kulturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Deutschland).
Zwischen Oktober 2008 und Mai 2009 hat sie im Rahmen eines Praktikums für das Audiovisuelle Forschungsarchiv (ESCoM) der Fondation Maison des Sciences de l´Homme gearbeitet und dort unter anderem das Seminar « Représenter la Ville » gefilmt und publiziert. Zurzeit studiert sie „Cultural Analysis“ an der Universität von Amsterdam und interessiert sich weiterhin für Bild- und Raumanalysen sowie für Kultursemiotik. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der theoretischen Konzeptualisierung, Repräsentation und Wahrnehmung zeitgenössischer politischer, soziokultureller sowie ökonomischer Prozesse (Post-Fordismus, Globalisierung).

„Jede Gesellschaft [...] produziert ihren eigenen Raum. Die antike Polis lässt sich nicht als eine Ansammlung von Menschen und Dingen im Raum verstehen, sie lässt sich ebenso wenig von einer bestimmten Anzahl von Texten und Reden über den Raum her begreifen, wenn auch manche dieser Texte [...] dazu unersetzliche Kenntnisse beisteuern. Die Polis hatte ihre Raumpraxis, sie hat ihren eigenen Raum geschaffen, d.h. ihn angeeignet. Daher rührt die neue Aufgabe, diesen Raum so zu untersuchen, dass er als solcher erscheint, in seiner Genese und seiner Form, mit seiner spezifischen Zeit bzw. seinen Zeiten (die Rhythmen des Alltagslebens), mit seinen Zentren und seinem Nebeneinander vieler Zentren (die Agora, der Tempel, das Stadion usw.).“ (Lefebvre, Henri: Die Produktion des Raums, in: Dünne, Jörg (2007): Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 331).
IN SEINEM WERK „Die Produktion des Raums“ spricht sich Henri Lefebvre für eine transdisziplinäre Untersuchung von Raum aus. Entscheidend dabei ist seine Feststellung, dass Raum nicht einfach existiert, sondern aus der Praxis, der Bewegung, entsteht. „It is not an existing, God-given space, the Cartesian space of numerical division, but an unfolding space, defined, as time is, by the arc of movement and thus a space open to becoming, by which I mean becoming other than itself, other than what it has been.“ (Grosz, Elisabeth: Architecture from the outside: essays on virtual and real space, Massachusetts Institute of Technology, 2001, S. 118).
DIE PRAXIS der Produktion von Raum ist dabei über verschiedenste Arten von Medien, insbesondere jedoch durch Körper und Bilder, vermittelt. Genau diese Interrelation zwischen Raum, Medium und Bewegung soll Thema dieser Arbeit sein. Die Frage, inwiefern Raum über das Symbolische sowie das Performative konstruiert und verhandelt wird, soll anhand eines Beispielraumes, dem Quartier Barbès in Paris, erörtert werden. Die Arbeit stellt sich bewusst nicht in die Tradition einer spezifischen Disziplin, sondern versucht, kultur- und medienwissenschaftliche Ansätze mit sozialwissenschaftlichen, ethnologischen und anthropologischen Ansätzen zu kombinieren. Die verschiedenen Ansätze vereint jedoch eine kultursemiotische Perspektive.


BEWEGTE BILDER UND RAUMANALYSE:
Diese Reportage setzt sich zusammen aus Foto- und Videomaterial, das vor Ort aufgenommen und entsprechend bestimmter Themenbereiche geordnet wurde. Das Videomaterial wurde selten aus einer zentralen, ausgewählten Perspektive, sondern meist direkt IM Raum gedreht. Die Zeitabschnitte, zu welchen die verschiedenen Aufnahmen entstanden sind, haben sich ebenso zufällig wie die Aufnahmeperspektiven ergeben. Insgesamt besteht das Video demnach aus „bewegten Bildern“, welche die Wahrnehmung eines „Raumteilnehmers“ vor Ort nachahmen.

Die Videoabschnitte sind mit einem Kommentar (rechts unten neben dem Video) versehen. Der Kommentar setzt die Bilder miteinander in Beziehung und dient der Analyse des Videomaterials im Hinblick auf das Gesamtthema: die Produktion und Verhandlung von Raum. Die vorliegende Analyse basiert auf verschiedenen theoretischen und methodologischen Grundannahmen. Um diese Grundlagen sowie eine ausführliche Beschreibung/Eingrenzung des Analyseobjekts nachzulesen steht ein Link mit dem Titel « Komplette Arbeit (Theorie, Methodologie, Analyse, Bibliographie) », zur Verfügung. Dieses Dokument enthält ebenso die vorliegende Analyse als zusammenhängenden Text sowie die zugehörige Bibliographie. (Die Reportage ist im Kontext einer Bachelorarbeit für das Studienfach Medien- und Kulturwissenschaft entstanden).

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Le quartier Barbès : production et négociation de l'espace

Ce reportage, entièrement analysé et documenté, est proposé par Miriam Meißner, jeune diplômée d'un bachelor en "sciences des cultures et médias" à l’université Heinrich Heine de Düsseldorf en Allemagne.
D´octobre 2008 à mai 2009, Miriam Meißner a effectué un stage à la Fondation Maison des Sciences de l´Homme et travaillé à l'ESCoM pour le programme des Archives Audiovisuelles de la Recherche. Dans le cadre de ce stage elle a, entre autres, filmé le séminaire « Représenter la Ville ». Actuellement, elle fait des études de « Cultural Analysis » à l´université d´Amsterdam, aux Pays-Bas, et continue à s´intéresser à l´analyse des images et de l´espace ainsi qu’à la sémiotique culturelle. Elle travaille également sur la conceptualisation théorique, la représentation et la perception des processus politiques, socio-culturels et économiques contemporains (notamment du post-fordisme et de la mondialisation).

IMAGES DEPLACEES ET ANALYSE D'ESPACE : ce reportage a été construit à l’aide de différents matériels, photographique et audiovisuel, enregistrés in situ et montés en fonction des thématiques étudiées. Les périodes laissées entre les différentes prises de vues apparaissent de façon aussi aléatoire que l'inclusion des perspectives. Ainsi la vidéo se compose « d’images déplacées » qui imitent la perception d’un « participant à l’espace ».

Les segments de vidéos sont tous accompagnés d’un rapport explicatif téléchargeable (.pdf) se trouvant en bas à droite de la vidéo. Chaque document explicite, en détail, les types de relation des images entre elles et contribue ainsi à l’analyse du sujet général : la production et la négociation de l'espace. Cette analyse est fondée sur diverses hypothèses théoriques et méthodologiques décrites et exposées dans son mémoire de recherche intitulé : « Komplette Arbeit (Theorie, Methodologie, Analyse, Bibliographie) », téléchargeable (.pdf).






Dernière mise à jour le 25/11/2011
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